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„Gruss aus Bautzen“: So lock(t)en die Bautzener die Touristen an

Das Senfmuseum zeigt ab 5. September Bautzen-Souvenirs von gestern und heute

Interessante Bautzen-Souvenirs aus vergangenen Zeiten und der Gegenwart zeigt der Bautz´ner Senfladen Manufaktur & Museum ab 5. September 2012 in einer umfangreichen Ausstellung unter dem Titel „Gruss aus Bautzen“. Die rund 300 Exponate geben laut Falk Lorenz vom Senfladen einen spannenden Einblick in die Geschichte des Fremdenverkehrs der Stadt Bautzen. „Mit den ausgestellten Souvenirs wollen wir die Entwicklung des Bautzener Tourismus völlig frei von Wertungen darstellen.“ Besucher bekommen in der Ausstellung Bücher, Hefte und Werbebroschüren, Postkarten und kuriose Souvenirs zu sehen, die speziell für Gäste der Stadt und der Oberlausitz herausgegeben wurden. Dazu zählen unter anderem gedruckte Stadtführer, die zusammen mit Postkarten und Stadtplänen aus der jeweiligen Zeit präsentiert werden und so einen guten Überblick über die städtische Entwicklung liefern. „Das älteste Exemplar stammt dabei aus dem Jahr 1880“, erklärt Lorenz, aus dessen Privatsammlung ein Teil der Exponate stammt. Auch zahlreiche private Sammler aus der Region haben Ausstellungsstücke für die Schau zur Verfügung gestellt.

Wie in der aktuellen Tourismuswerbung wurden auch in der Vergangenheit die sorbische Minderheit als „Zugpferd“ für den Bautzener Fremdenverkehr eingespannt: Eine Vielzahl von Postkarten zeigen, wie die Stadt mit Abbildungen von Sorben in Tracht, der Vermarktung des Osterreitens und weiterer sorbischer Bräuche auf sich aufmerksam machte. Auch als Feststadt wusste sich Bautzen zu vermarkten, wie eine Reihe von Publikationen, Abbildungen und Objekten der 1000-Jahr-Feiern von 1933 und 2002 oder auch der Lausitzer Musikfeste zeigen. Besucher können zudem eine breite Palette an jenen Souvenirs bestaunen, die die Touristen zur Erinnerung mit in ihre Heimat nahmen: Ob Bautzen-Artikel aus Steingut, Zinn oder Holz, oft verziert mit Ansichten der Stadt, Sondermünzen oder Streichholzschachteln – die Ausstellung zeigt zahlreiche Variationen der kleinen Bautzen-Geschenke. Ein Teil der Ausstellung geht auch über die Stadtgrenzen hinaus: Historische Wanderführer und -karten für das Bautzener Umland, Werbung und Postkarten beliebter Berggaststätten oder touristische Stocknägel für Wanderstöcke geben einen Einblick in die Tourismusgeschichte des Bautzener Umlands.

Lorenz ist sich daher sicher, dass die neue Ausstellung nicht nur Bautzen-Touristen, sondern auch Bautzener und Gäste aus der Umgebung in das Senfmuseum ziehen wird. „Wir zeigen hier eine sehr interessante und bisher nicht ausgestellte Mischung aus Kunst und Kitsch, aus Stadtgeschichte und Sagentum, der typisch für die Tourismusbranche ist.“ Abgerundet wird die Ausstellung durch Grafiken von bekannten und eher unbekannten Bautzen-Motiven der in der Stadt beheimateten Malerinnen Elke Grosche und Jana Korn. Auch wenn beide Künstlerinnen sehr realistisch künstlerisch tätig sind, spiegelt sich in den Arbeiten der beiden Frauen eine völlig unterschiedliche gedankliche und bildgestalterische Wiedergabe der Stadt Bautzen.

Die Ausstellung „Gruß aus Bautzen“ ist noch bis zum 15. Januar 2013 im Bautz´ner Senfladen Manufaktur & Museum zu sehen.

www.senf-stube.de
www.facebook.com/senfstube


Hinweis für die Redaktionen: Die Ausstellung wird am Dienstag, dem 4. Juni 2012, um 19.00 Uhr, offiziell eröffnet. Sie sind dazu herzlich eingeladen. Über eine Teilnahmebestätigung per E-Mail freuen wir uns sehr.

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Pressekontakt:
Bautz´ner Senfladen Manufaktur & Museum, Falk Lorenz Fleischmarkt 5, 02625 Bautzen
Email: presse@senf-stube.de
Telefon: 0174-7517528

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